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PALÄO-KETOGENE DIÄT, REGELN DER PALÄO-KETOGENEN DIÄT


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Die Vorgeschichte der paläo-ketogenen Ernährung

Die Geschichte der ketogenen Ernährung war in den zurückliegenden fast hundert Jahren eng mit der Geschichte der Therapie von Epilepsie verbunden. 1921 setzte Russel Winter sie erstmals in der Mayo-Klinik ein. In den 20er und 30er Jahren fand die Behandlung von Epilepsiekranken mit ketogener Diät Verbreitung und galt in den Vereinigten Staaten im Wesentlichen als ausschließliche Methode. Mit der Einführung des ersten epilepsiespezifischen Medikaments (Phenytoin) im Jahre 1937 geriet die Methode in den Hintergrund und blieb es auch über Jahrzehnte, da man Hoffnungen mit den immer neuen Antiepileptika verband.

Die Wiederentdeckung der ketogenen Diät haben wir einem Producer aus Hollywood zu verdanken. Jim Abrahams suchte für seinen epilepsiekranken Sohn Heilung, dessen Epilepsie-Anfälle mit Medikamenten nicht beeinflusst werden konnten. Abrahams stieß als Laie auf die Jahrzehnte davor genutzte Methode. Der Junge wurde frei von Anfällen und Abrahams selbst wurde Anhänger des Verfahrens. Er drehte eine Doku, gründete eine Stiftung und schrieb Artikel, womit er die ketogene Diät popularisierte. Mit seinem Wirken setzte er die zweite Welle der ketogenen Diät in Gang, der sich auch Epileptologen anschlossen. Derzeit gilt die John-Hopkins-Klinik in Baltimore als Hochburg der ketogenen Diät.

Seit den 2000er Jahren gab es hier auf der Suche nach dem Einklang zwischen Effektivität und Realisierbarkeit auch Versuche mit neueren Varianten der ketogenen Diät (modifizierte Atkins-Diät, Diät mit niedrigem glykämischen Index). Die ketogene Ernährung wird neben der Epilepsie auch bei neurologischen Krankheiten, beispielsweise Kopfschmerz und Autismus eingesetzt. Parallel dazu wenden andere Institute sie mit Erfolg auch bei inneren Krankheiten, zum Beispiel bei Diabetes Typ I und II, beim metabolischen Syndrom und Übergewicht sowie Leberkrankheiten an (Pérez-Guisano, 2007).

Die paläo-ketogene Ernährung bedeutet eine Kost auf der Basis von tierischen Fetten und Eiweißen. Die erste wissenschaftliche Untersuchung, die als paläo-ketogen betrachtet werden kann, wurde 1930 veröffentlicht (McClellan und DuBois, 1930). Der Anthropologe und Polarforscher Viljhálmur Stefánsson hatte die Idee und war Teilnehmer dieser Untersuchung. Stefánsson war überzeugt, dass die auf Fett und Fleisch basierende Ernährung der jenseits des Polarkreises lebenden Inuits vollwertig und nicht ungesund ist. Zum Beweis dafür nahm er gemeinsam mit einem Partner eine von Medizinern kontrollierte Untersuchung in Angriff, bei der sie sich ein ganzes Jahr lang nur von tierischen Fetten, Fleisch und Innereien ohne Ergänzung von Vitaminen und Spurenelementen ernährten. Der Studie zufolge blieben beide während der Untersuchung gesund, sie zeigten keine Symptome, die auf Nierenprobleme oder Vitaminmangel hingewiesen hätten.

Der Grundgedanke der paläolithischen Diät als eine Ernährungsform, die die Kost des Steinzeitmenschen reproduziert, erscheint erstmals in dem von dem Gastroenterologen Walter L. Voegtlin 1975 herausgegebenen Buch (Voegtlin, 1975). In seiner großangelegten Arbeit leitet Voegtlin her und formuliert, ausgehend von theoretischen und praktischen Grundlagen, dass die Diät auf der Basis von tierischem Fett und Fleisch als die einzige betrachtet werden kann, die vollkommen zum biologischen Funktionieren des Menschen passt. Voegtlin schließt rohes Gemüse gänzlich aus und macht nur hinsichtlich fermentierten Gemüses geringfügige Zugeständnisse. Er hält Gemüse nur in sehr kleinen Mengen und nicht regelmäßig verzehrt für akzeptabel.

Nora Gedgaudas argumentiert in ihrem Buch, das auch die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse integriert, ebenfalls für eine auf tierischen Fetten beruhende paläolithische Diät (Gedgaudas 2011). Die Bezeichnung paläolithische Ernährung selbst stammt von Loren Cordain. Cordain nahm die heute lebenden Naturvölker zur Grundlage, als er die von ihm als ideal betrachtete Ernährung schuf. Nach der ursprünglichen Vorstellung Cordains beruht die paläolithische Diät auf mageren Fleischsorten, Fisch, Gemüse und Obst (Cordain, 2002). Es ist weniger bekannt, aber Cordain formuliert neben den Getreidesorten auch im Zusammenhang mit Ölsamen und Pseudogetreide Vorbehalte.

Eine andere große Gestalt der Paläo-Ernährung ist Staffan Lindeberg, der ursprünglich als Hausarzt tätig war. In den 90er Jahren untersuchte er die Ernährung der Ureinwohner der Pazifikinsel Kitava, die er mit der der schwedischen Bevölkerung verglich, und zog seine Schlüsse für die Paläo-Ernährung (Lindberg, 2009).

In Ungarn taucht der Paläo-Gedanke im Jahre 2009 auf. Gábor Szendi fasste in seiner Arbeit Paläolithische Ernährung die internationale Fachliteratur zusammen (Szendi, 2009). Im Vergleich zur amerikanischen Paläo-Richtung brachte Szendi neue Elemente in die Theorie ein, betonte beispielsweise die Bedeutung des Vitamins D und verwies auf die Unhaltbarkeit der Theorie, die die krankmachende Rolle der tierischen gesättigten Fettsäuren hervorhebt. In Ungarn erlangte die Paläo-Diät sehr bald Popularität, wozu auch die Erfolglosigkeit des Gesundheitswesens beitrug. Aus eben diesen Gründen entstand der Anspruch, die Paläo-Auffassung in die medizinische Wissenschaft zu integrieren. Wegen der großen Zahl der von uns behandelten und begleiteten Patienten gelangten wir schnell zu Rückmeldungen, die in ihren Details die Empfehlungen in Bezug auf die Paläo-Diät weiter verfeinerten und in die Richtung wiesen, dass das ursprüngliche, von Voegtlin begründete Ernährungssystem, d.h. die paläo-ketogene Ernährung, das effektivste Mittel zur Behandlung der Zivilisationskrankheiten ist.



Sollte es Sie interessieren oder sollten Sie Bedarf an einer genauen Beschreibung der Diät haben, wir uns aber mit Ihnen persönlich noch nicht in unserer ambulanten Sprechstunde oder in unserem Rehabilitationszentrum getroffen haben, bitten wir Sie zu unserer wissenschaftlichen Arbeit und zu unseren Forschungen beizutragen. Waren Sie oder sind Sie gegenwärtig unser Patient, bitten wir Sie, an das Ende des vorliegenden Textes zu scrollen.


Lieber Leser und künftiger Patient! Die paläo-ketogene Diät ist das geistige Produkt der Arbeitsgruppe für Paläomedizin. Bei seiner Schaffung spielten unsere beiden Mitarbeiter, die Hirnforscherin Dr. Zsófia Clemens und der Arzt Dr. Csaba Tóth, eine herausragende Rolle. Wir können sagen, dass das Entstehen der paläo-ketogenen Diät ein bedeutender Meilenstein der Ernährungsforschung ist. Mit ihrer Hilfe wurden auch solche chronischen inneren Krankheiten heilbar, für die die medizinische Wissenschaft früher keine Lösung kannte.

Wie Sie weiter oben bei der Vorgeschichte der paläo-ketogenen Diät lesen konnten, ging der Entwicklung der Diät die Arbeit vieler früherer hervorragender Forscher und Kliniker voraus. Es ist keine Übertreibung, wenn wir behaupten, dass die paläo-ketogene Diät die gesunde Ernährung ist. Die Ergebnisse unserer Therapie der Intervention über die Ernährung erscheinen auf internationalen wissenschaftlichen Foren. Unsere Erfahrungen sind auch international herausragend. Die paläo-ketogene Diät ist eine Methode des evolutionären Heilens, für die Ungarn und die Arbeitsgruppe für Paläomedizin das anerkannte Zentrum ist. Unsere Tätigkeit fokussiert sich nicht nur auf das Heilen, sondern auch auf die Forschung. In Zukunft befassen wir uns schwerpunktmäßig mit der Erscheinung des sogenannten Syndroms des durchlässigen Darms, dessen Entstehung und biologischem Hintergrund.

Dinge mit neuem Inhalt und neuer Bedeutung sind im Allgemeinen durch Patentrechte geschützt. Die paläo-ketogene Diät als medizinwissenschaftliches Instrument ist jedoch nach dem Gesetz nicht patentierbar, weil dies im Zusammenhang mit Heilverfahren am menschlichen Körper allgemein verboten ist.

Unsere Arbeitsgruppe erhält keine Unterstützung, weder von politischen noch von gesellschaftlichen oder wissenschaftlichen Organisationen, und wir stehen mit keiner einzigen Firma oder Organisation, die kommerzielle und geschäftliche Tätigkeit betreibt, in subventioneller Verbindung. Auch künftig wollen wir nicht mit kommerziellen Partnern zusammenarbeiten oder ihnen verpflichtet sein. Ihr Beitrag bedeutet Anerkennung unserer bisherigen wissenschaftlichen Arbeit und Hilfe bei der Durchführung unserer künftigen Forschungen. Wir hoffen, dass das Kennenlernen der Diät Ihnen eine Hilfe bei der Heilung Ihrer Krankheit sein wird.

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Dr. Clemens Zsófia
Wissenschaftliche Hauptmitarbeiterin


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In unseren Sprechstunden und in unserem Rehabilitationszentrum befassen wir uns mit der Ernährungstherapie von chronischen inneren Krankheiten.

Solche Krankheiten sind alle Typen der Zuckerkrankheit, verschiedene Autoimmun-Krankheiten wie Morbus Crohn oder die rheumatoide Arthritis. Aber hierher gehört auch die Gefäßverkalkung.

Wir arbeiten mit sehr erfolgreichen Fachleuten zusammen, die auch bei der Behandlung von Epilepsie und Krebserkrankungen über große Erfahrungen verfügen. Wir bieten eine komplexe Rehabilitation an von der Diagnostik bis hin zur endgültigen Heilung.

Wenn Sie sich anmelden möchten, fordern wir von Ihnen Ihre ärztliche Dokumentation an. Diese können Sie uns per Post oder auch elektronisch schicken. Nur auf dieser Grundlage können wir mit Ihnen einen Termin vereinbaren.

Lieber Patient, wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unserer Klinik und den Leistungen, die unser Team anbietet. Um Sie schnell und effektiv zu behandeln, wird Sie unser automatischer Patienten-Assistent durch den Prozess der Zustimmmung und der Registrierung führen. Bitte verstehen Sie, dass wir wegen der gegenwärtig wachsenden Nachfrage nur begrenzte Möglichkeiten haben, um Fragen über den Prozess hinaus zu beantworten, der vom automatischen Patienten-Assistenten begleitet wird. Bitte nehmen Sie mit dem automatischen Patienten-Assistenten hier Verbindung auf.

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